Jungengruppe

Reflektierende Jungenarbeit - Jungengruppe Buchholz

 

Bei der Arbeit mit Jungen und männlichen Jugendlichen fiel uns auf, dass sie in Einzelbetreuungen schnell und konstruktiv in die Kooperation kamen, während sie in Gruppenzusammenhängen wie z.B. in der Schule weiterhin auffällig blieben.

 

So entschieden wir uns im Jahr 2000, ein Gruppenangebot zu installieren, das in einer Kleingruppe von 6 – 7 Jungen soziale Kompetenzen vermitteln soll.

 

 

Konzeptidee:

 

Uwe Sielerts Überlegungen zur reflektierenden Jungenarbeit schienen uns passend für das Zusammenbringen von systemischen Theorien, Entwicklungspsychologie und sozialpädagogischer Gruppenarbeitspraxis.

 

Reflektierende Jungenarbeit soll ihre spezifischen Auswirkungen auf Jungen hin durchdenken und die besonderen Bedürfnisse von Jungen in ihren Angeboten berücksichtigen.

 

Sie ist nötig, um ein verändertes und von den modernen Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen gefordertes Jungen- und Männerbild zu vermitteln und erlernen zu helfen.

 

Demnach sollen Jungen und Männer nicht nur gesund und fit, sondern auch flexibel, belastbar, redegewandt, kompetent, selbstbewusst, vielseitig, geduldig, zuhörend, verstehend, zielstrebig, dabei diplomatisch und nicht zuletzt einfühlsam sein.

 

Die Anforderungen der modernen Gesellschaft an die Jungen sind hoch, ihr Lernfeld in der Familie und der Schule oft unzureichend, weil dort, ebenso wie in den von Jungen stark genutzten Medien, eher noch traditionelle Jungen- und Männerbilder vorherrschen.

 

Hier sehen wir uns als zusätzliches, als besonderes Angebot, um die Jungen auf ihrem Weg zum modernen Mann sein zu unterstützen.

 

Wir verstehen uns als Mentoren, die Zeit zum Zuhören haben, den Horizont der Jungen durch ausgewählte Angebote erweitern, Ideen der Jungen aufgreifen, Geduld bei der Entwicklung eigener Wege zeigen und eben  zwischen diesen individuellen Bedarfen und den Anforderungen einer Gruppenkonstellation sinnhaft und respektvoll vermitteln.

Dabei fördern wir auch die 5 Säulen der emotionalen Intelligenz; Selbstwahrnehmung, Selbstregulierung, Motivation, Empathie und soziale Kompetenz.

 

Die Betreuung der Gruppe wird von 2 sozialpädagogischen Fachkräften durchgeführt.

 

 

Zielgruppe:

 

Jungen im Alter von 8 – 10 Jahren zum Start einer Gruppe.

 

Wir begleiten die Jungen gerne vor der und beim Eintritt in die pubertäre Phase, weil wir hier präventive Möglichkeiten sehen, was die Entwicklung der persönlichen Identitätsfindung und der sozialen Werteordnung betrifft.

 

 

Zeitrahmen:

 

Die Gruppe trifft sich 2 Jahre lang einmal wöchentlich für 3 Stunden.

Dazu kommen die Zeiten der gemeinsamen Fahrten beim Abholen und Zurückbringen.

 

 

Methoden:

 

Handlungs- und erlebnisorientiert, Themeneinheiten, Tagesfahrten in den Ferien, Familiennachmittage, „Ich schaff`s“-Programm zum Erreichen individueller Ziele

KOORDINATION

Stefan Schöwe

 

Tel.: 04187/60952-0

s.schoewe@quaeker-haeuser.de

 

> Team

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